




Jeder startet seine Karriere mit einem Traum. Wenn man im Studium als Trickfilmer mit den Welten eines Walt Disney oder Tex Averett gross wird, hat man einfach irgendwann den Wunsch. eine ähnliche Welt zu erfinden. Wenn man dann noch jede zweite Wiese im Ruhrgebiet mit einem Feuchbiotop beglückt hat (ja, ich habe zur Verbesserung des Klimas in NRW erheblich beigetragen). dann hat man auch sehr schnell ein Thema.

Tatsächlich ist das Leben in einem Teich sehr lebendig und vielfältig. Sitzt neben einem eine kleine Tochter, der man all das erklären will, kommen oft ganz komische Fragen. Und irgendwann beginnt man, komische Antworten zu geben.
Eine dieser Fragen ist: Warum fressen Fröschen Fliegen? Nunja…was sollen die sonst fressen. Pflanzen scheinen denen nicht zu schmecken, und für den Kühlschrank haben sie zu kurze Arme. Und sind die Fliegen darüber nicht sauer? Doch bestimmt …..!!! Leben Eintagsfliegen wirklich nur einen Tag? Ja, klar! Na, dann bis morgen!
Aber wie könnte es zum Beispielfunktionieren, wenn Insekten und Amphibien ein Friedensabkommen träfen. Die Frösche verpflichten sich, nie wieder Insekten zu fressen, und die Insekten nie wieder Frösche oder ähnliches zu stechen.
In Tümpelstein, dem Ort des Geschehens, ein Teich (was auch sonst) im niederrhein kam es zu einem historischen Abkommen. Dem Tümpelsteiner Abkommen. Und der Grundstock für eine Menge Situationkomik war gelegt.
Nach sieben Jahren Vorarbeit wurden die ersten Geschichten von mir im Bastei-Verlag als Reihe in einem Spieleheft veröffentlicht. Dann kam der vertrag mit dem Röserverlag in Karlsruhe. Und insgesamt 6 Bände von Quips, dem kleinen Laubfrosch sind erschienen.
/p