Mit dem schottischen Tenor haben wir eine ausgedehnte Tour durch Deutschland gemacht. In England wird er von den Medien mit dem Spitznamen “Rapparotti” belegt, weil er ausserhalb des Musikcircus eigentlich eher wie ein Rapper als ein Tenor durch die Gegend läuft. Und so begann auch unsere Tour. Am Flughafen Düsseldorf kam mir ein cooler Typ mit Ledermantel und Cap entgeg. Ich war gebrieft, und habe ihn deshalb sofort erkannt. Das einzige Problem….er war da, nicht aber die Koffer mit seinen Tenor-Outfits. Und in 2 Stunden hatten wir den ersten Auftritt, wobei wir alleine 1 Stunde Fahrzeit noch hatten. Es half nichts. Er mußte in seinem Reiseoutfit auf die Bühne.
Das Publikum war leicht irritiert, was dieser abgerissene Typ da auf der Bühne sollte. Bis Tony die ersten Töne gesungen hat. Ich habe es selten erlebt, daß erwachsenene Menschen vor der Bühne in Tränen ausgebrochen sind.
That´s Tony.
Im Rahmen der Tour trafen wir uns in Berlin mit Natasha Thomas, die mit Tony zusammen die Singel gesungen hat. Gemeinsam ging es dann um 6 Uhr morgens in die Studios der ZDF zum Morgenmagazin. Hier das Interview mit Natasha und Tony
Natasha Tomas und Tony Henry beim MoMa
An der Stelle kam dann wieder der Trickfilmer in mir durch. Aus dem Video sind obige Zeichnungen entstanden. In Wahrheit gibt es noch ca 40 weitere Zeichnungen davon.
Tony Henry \”Now we are free\” auf Youtube
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